DIE THERAPIEN: ORTHOMOLEKULARMEDIZIN, HOMÖOPATHIE, MIKROIMMUNTHERAPIE, PHYTOTHERAPIE



MIKRONÄHRSTOFFMEDIZIN (ORTHOMOLEKULARMEDIZIN)

Begründer der Orthomolekularen Medizin war der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling.
Ziel ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit durch den Einsatz von Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, sekundären Pflanzenstoffen, Probiotika etc.

Dabei kann es um den Ausgleich von Nährstoffdefiziten gehen, oder um die positive Beeinflussung von Erkrankungen durch die zielgerichtete Gabe bestimmter Mikronährstoffe.
Stoffwechselprozesse sind auf das ausreichende Vorhandensein von Mikronährstoffen angewiesen, um ihre Aufgaben adäquat zu erfüllen. Sind nun ein oder mehrere Vitalstoffe im Mangel, kann das weitreichende Folgen für die Abläufe im Organismus haben. So kann z. B. Haarausfall auf einem Mangel an Zink beruhen und Migräne auf einem Magnesiummangel. Der Zusammenhang ist jedoch selten so einfach, oft bestehen kombinierte Mangelzustände, so dass eine gezielte Diagnostik durchgeführt werden sollte.

Notwendig und sinnvoll ist die Orthomolekulare Medizin bei allen chronischen Erkrankungen, bei neurotoxischen Belastungen, bei Stress, Erschöpfungszuständen, Konzentrationsstörungen, bei erhöhten Anforderungen und zum Ausgleich von Nährstoffdefiziten, die durch Stoffwechselstörungen oder die Therapie mit schulmedizinischen Medikamenten entstehen.

Auch zeigt die Erfahrung, dass viele Regulationstherapien, wie z. B. die Homöopathie oder die Eigenbluttherapie, erst bei einem ausgeglichenen Mikronährstoffhaushalt ihre volle Wirkung entfalten können.

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MIKROIMMUNTHERAPIE

Die Mikroimmuntherapie wurde in den 60er Jahren von dem belgischen Arzt Dr. Maurice Jenaer begründet. Ziel der Mikroimmuntherapie ist die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Koordinierungs-, Selbstregulierungs-und Anpassungsreaktionen des Immunsystems. Sie kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen angewendet werden.

Die homöopatischen Komplexmittel enthalten potenzierte Immunfaktoren wie Zytokine, Interleukine und spezifische Nukleinsäuren, die auf die zu behandelnde Erkrankung abgestimmt sind. Sie zielen auf die Modulation des Immunsystems und damit auf die Wiederherstellung des immunologischen Gleichgewichts. Die eingesetzten Wirkstoffe werden in Mikrodosen eingesetzt, d.h. in ähnlichen oder geringeren Verdünnungen, wie sie im Körper selbst vorkommen. So wird der natürlichen Wirkungsweise Rechnung getragen und unerwünschte Nebenwirkungen werden vermieden. Die Komplexmittel werden sequentiell, d.h. in täglich unterschiedlichen Verdünnungen, eingesetzt. Damit werden die physiologischen Abläufe im Organismus nachgeahmt, mit dem Ziel, dem Immunsystem durch eine Abfolge physiologischer Reaktionen (Zytokinkaskade) die adäquate Nachricht zu übermitteln.

Die Einnahme erfolgt sublingual (unter der Zunge). Damit werden die Informationen direkt an das Lymphsystem weitergegeben.

Die wichtigsten Laboruntersuchungen im Rahmen der Mikroimmuntherapie sind die
Antikörperbestimmung akuter, chronischer oder rezidivierender Infektionen und die Anfertigung eines Immunstatus (Lymphozytentypisierung, Th1/Th2 Subpopulationen).

In meiner Praxis findet die Mikroimmuntherapie u.a. Anwendung bei:

  • Infektionen aller Art
  • akut- und chronisch entzündliche Erkrankungen
  • Epstein-Barr-Virus
  • Herpes Simplex
  • Allergien
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)
  • akute und chronische Entzündungen im Gelenkbereich, Rheumatoide Arthritis
  • Psoriasis

Ich bin ausgebildete Mikroimmuntherapeutin der Medizinischen Gesellschaft für Mikroimmuntherapie (MeGeMit).

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HOMÖOPATHIE

Die Homöopathie gilt als sanfte Methode zur Regulierung von „aus dem Tritt geratenen“ Abläufen im Organismus. Durch gezielte Reize sollen gestörte Funktionen positiv beeinflusst und die Gesamtkonstitution des Patienten gestärkt werden.

Sie wurde im 19. Jahrhundert von dem Mediziner Samuel Hahnemann entwickelt und beruht auf empirischen Beobachtungen. Der Leitsatz der Homöopathie „Similia similibus currentur“ (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden) bedeutet, dass ein Mittel, welches in unverdünnter Form beim Gesunden Krankheitssymptome auslöst, in verdünnter und potenzierter Form beim Kranken ebendiese Symptome heilen kann.

Einfache Beispiele dafür sind die Anwendung der homöopathisch aufbereiteten Küchenzwiebel (Allium cepa) bei Fließschnupfen und tränenden Augen oder die Anwendung der Brennnessel (Urtica urens) bei Nesselsucht.

Die Homöopathie unterdrückt keine Symptome, sondern gibt dem Körper Hilfestellung, über die Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Sie kann überall dort wirken, wo die körpereigene Regulation noch erhalten ist und grundsätzlich die Möglichkeit der Selbstheilung besteht.

In meiner Praxis kommt neben der homöopathischen Impfausleitung vor allem die moderne Komplexmittelhomöopathie zur Anwendung.

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PHYTOTHERAPIE

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eines der ältesten Therapieverfahren und beruht auf dem gezielten Einsatz von Pflanzenwirkstoffen zur Linderung von Erkrankungen.

Die verwendeten Pflanzen enthalten pharmakologisch wirksame Inhaltsstoffe und werden als Frischpflanzen, Drogen oder Extrakte eingesetzt und meist zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben verarbeitet.

In meiner Praxis werden pflanzliche Wirkstoffe auch als potente, aber gut verträgliche Mittel zur Ausleitung und Entgiftung genutzt.

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